Exklusive Übertragung von Nutzungsrechten brachte die Beatles um interstellaren Ruhm

Dallas Campbell und Christopher Riley berichteten am 21.10.2012 im Observer (Voyager: the space explorers that are still boldly going to the stars) von der Reise der Voyager-Raumsonden durch das Weltall. Diesen wurden Datenträger, gefertigt aus Kupfer und mit Gold überzogen, beigelegt, um etwaigen Entdeckern der Sonden die menschliche Kultur nahezubringen. Auf ihnen findet sich auch Musik unterschiedlicher Epochen und Regionen, um ein möglichst breites Spektrum menschlicher Ausdrucksformen zu vermitteln, und so enthalten sie neben Werken von Chuck Berry, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven auch ethnische Musik aus unterschiedlichen Kontinenten (die Liste der Stücke findet sich hier). Es fehlen allerdings die Beatles, deren Titel Heres Comes the Sun eigentlich ebenfalls für extraterrestrische Hörer verfügbar gemacht werden sollte, denn so Campbell und Riley in der im Freitag (Unser Ding im All) übersetzten Fassung des Observer-Artikels: „Die Anfrage, Here Comes the Sun mit in die Kollektion aufzunehmen, wurde von der Plattenfirma der Band abgelehnt, weil man sich nicht auf die Freigabe der Rechte „für die Ewigkeit und das gesamte bekannte Universum“ einlassen wollte.“

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