Rezension zu „Open Initiatives – Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft“ online

Prof. Rainer Kuhlen besprach im Novemberheft des Spektrum der Wissenschaft den im Mai diesen Jahres erschienenen Sammelband „Open Initiatives – Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft“ sehr wohlwollend. Die Rezension ist jetzt für jederfrau/-mann hier kostenfrei einsehbar. Der Download startet, wenn man unterhalb des Schriftzuges „Diesen Artikel“ das PDF-Symbol oder das Wort „abrufen“ klickt oder unter diesem Link sofort den PDF-Download startet. Die verlinkte PDF beinhaltet alle Rezensionen des Novemberhefts, die Besprechung der Open Initiatives findet sich der sechsten Seite der PDF respektive der Seite 109 des Heftes.

Die „Open Initiatives“ stehen unter http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2012/87/ zum kostenlosen Download bereit. Die Bestellung der Printausgabe ist beim Druckdienstleister oder via Amazon zu einem Preis von 13,50 € möglich.

Jörg Kantel verwies freundlicherweise im Schockwellenreiter auf den Band und merkte korrekt an, dass der Band als Ganzes nicht unter einer Creative Commons Lizenz stehe. Ich hatte mit der Lizenzierung der „Open Initiatives“ einige Probleme, die ich als Kommentar auf den Eintrag im Schockwellenreiter darstellte und hier nochmals kurz skizziere.

Es war nicht möglich, alle Texte des Sammelbandes ausnahmslos unter CC-BY-SA oder CC-BY zu stellen, ein Text steht auf ausdrücklichen Wunsch der Autorin unter CC-BY-NC-Lizenz. Prinzipiell war es dennoch machbar, das ganze Buch unter CC-BY zu lizenzieren. In diesem Fall hätte für den einen Artikel die CC-BY-NC-Lizenz gegolten. Ich hatte prinzipiell zwei Optionen, wenn ich eine Lizenz für das gesamte Buch wählen wollte:

a) Ich stelle das ganze Buch unter die restriktivste darin verwendete Lizenz (CC-BY-NC) und schrecke damit unter Umständen von einer Nutzung der CC-BY-lizenzierten Texte unter CC-BY-Konditionen ab, da die Leser durch das Auftauchen zweier Lizenzen (für das ganze Buch und einzelne Artikel) verwirrt sind, die Lage vorsichtshalber konservativ auslegen und daher die Möglichkeiten der CC-BY-Lizenzierung der meisten Texte nicht nutzen.
b) Ich stelle das ganze Buch unter die liberalste darin verwendete Lizenz (CC-BY), gehe damit aber die Gefahr ein, dass der CC-BY-NC-lizenzierte Text gegen den ausdrücklichen Wunsch der Autorin zu CC-BY-Konditionen genutzt wird, da Leser irrtümlich annehmen, die Lizenzierung des Buches überstimme die Lizenz des Einzelartikels.
Ich habe mich für c) entschieden und keine Lizenz für das gesamte Buch gewählt, in der Hoffnung, dass Leser in diesem Fall die Lizenzierung der einzelnen Texte exakter beachten. Glücklich bin ich damit leider nicht und kann Jörg Kantels Einwand der fehlenden Lizenz für das gesamte Werk nur würdigen.

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