Questions Surrounding Affordable Open Access

Ein kurzer Hinweis auf ein Interview mit Danielle Padula von scholastica zu Open Access, E-Publishing, Machtverhältnissen im wissenschaftlichen Publizieren und nachhaltigem Open Access: Questions Surrounding Affordable OA – viel Vergnügen bei der Lektüre.

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Mitschnitte zum Symposium „Open Access, Open Data, Open Science – Von der Bewegung zum Geschäftsmodell“ online

Vom 28.04. bis 30.04.2016 fand, organisiert von Prof. Dr. Gerhard Fröhlich, an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz ein Symposium mit dem Titel Open Access, Open Data, Open Science – Von der Bewegung zum Geschäftsmodell statt. Ich steuerte dazu einen Vortrag mit dem Titel Open Access – Die Revolution bleibt aus bei. Die Folien dazu stellte ich bereits vor längerer Zeit online, nun ist auch ein Radiomitschnitt des Cultural Broadcasting Archive (CBA) dazu erschienen: https://cba.fro.at/329094.

Das CBA publizierte auch weitere Mitschnitte, u.a. mit Prof. Dr. Gerhard Fröhlich über Strategeme der Informationsvorenthaltung sowie Dr.in Terje Tüür-Fröhlich zu Citation Indexing: Errors as Trade Secrets?. Der Mitschnitt ist verfügbar unter: https://cba.fro.at/329089.

Mitschnitt zwei, online unter https://cba.fro.at/329091, umfasst die Vorträge von Dr.in Andrea Ghoneim mit dem Titel Open Educational Resources, Mag.a Daniela Fürst über das Projekt Cultural Broadcasting Archive sowie den Vortrag von Dr.in Terje Tüür-Fröhlich mit dem Titel Prädikat: frauenfreundlich! Open Access in der qualitativen Sozialforschung.

Der dritte Mitschnitt, https://cba.fro.at/329092, beinhaltet den Vortrag von Dr.in Terje Tüür-Fröhlich MSSc mit dem Titel Predatory Journals & Quantitative Evaluation: The Case of Estonia.

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Wissenschaftliches Publizieren – Zwischen Digitalisierung, Leistungsmessung, Ökonomisierung und medialer Beobachtung

Kürzlich publizierten Peter Weingart und Niels Taubert einen Sammelband, der Lesern dieses Blogs und meiner Arbeiten wohl interessant erscheinen dürfte, die Beiträge im Open-Access-Werk befassen sich mit der Diversität wissenschaftlichen Publizierens, Open Access, Open Science, Qualitätssicherung, Peer Review, Predatory Publishing, der Evaluierung von Wissenschaft, Impact und verwandten Themen.

Die bibliographischen Angaben lauten:

Weingart, Peter; Taubert, Niels (Hrsg): Wissenschaftliches Publizieren –
Zwischen Digitalisierung, Leistungsmessung, Ökonomisierung und medialer
Beobachtung. De Gruyter, 2016.
https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/463455

Hier das Inhaltsverzeichnis:

 

 

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Open Access Heatmap 2016

Just as 2015 and 2014 I produced an Open Access Heatmap using data provided by the Directory of Open Access Journals (DOAJ). I calculated the number of Open Access Journals per country as listed by the DOAJ (this quite trivial data can be downloaded as a CSV file here, it was retrieved from the DOAJ yesterday). Using this CSV file with the online service CartoDB I produced the following heatmap visualizing the number of Open Access Journals per country. Please note that the map is generated by CartoDB and that CartoDB’s terms of use and terms of service apply. Click on a country to see how many Open Access Journals are published there. The countries publishing most of the Open Access Journals listed in the DOAJ are: Brazil (873), the United Kingdom (754) and the United States of America (675). Please feel free to use the CSV file and mash it up with other data just as Christian Heise did with the data from 2015.

Earlier this year the DOAJ cleaned its index and removed about 3,300 journals,  this explains why the numbers for 2016 differ so much from the heatmaps of 2015 and 2014.

Please note that the map has only illustrative value and of course it is obvious that it needs to be contextualized with other information to allow profound conclusions. Anyone who wants to have more detailled or granualar information is invited to take the data available on the web and to build heatmaps that visualize for instance the number of Open Access articles published per country. Of course it may also be useful to take other indicators into account as consumer price index, expenditures for research or the number of scientists.

Although I am very well aware of all these limitations of the heatmap published here unfortunatley I do not have the time to collect the data and build these maps – it is up to the rest of the Open Access community to do so if it thinks better maps are needed.

 

 

Cite this article as: Ulrich Herb, Open Access Heatmap 2016, in scinoptica, 16. September 2016, https://www.scinoptica.com/2016/09/open-access-heatmap-2016/.

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Studie zu Open-Access-Publikationsgebühren in Deutschland erschienen

Najko Jahn und Marco Tullney publizierten kürzlich in PeerJ einen Artikel mit dem Titel  A study of institutional spending on open access publication fees in Germany. Darin werten beide Daten des Projektes Open APC aus, das Daten zu an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen entrichteten Publikationsgebühren im Gold Open Access sammelt. Die Informationen erlauben Vergleiche mit dem UK und Österreich, wo  Wellcome Trust respektive  der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung FWF entsprechende Daten anbieten. Dennoch unterscheiden sich die Daten aus Deutschland in mancher Hinsicht von denen aus dem UK und Österreich: Während die Zahlungen des Wellcome Trust und des FWF direkt von Forschungsförderern stammen und im Rahmen von Projektbewilligungen ausgeschüttet werden, geben die Daten aus Deutschland Auskunft über von Hochschulen und Forschungseinrichtungen beglichene Gebühren. Die Zahlungen deutscher Hochschulen werden teils mit Zuschüssen aus einem Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG versehen – womit doch wieder eine Förderorganisation beteiligt ist. Im Unterschied zu Wellcome Trust und FWF deckelt die DFG jedoch ihre Untersützung und beteiligt sich nur an der Finanzierung von Artikeln, deren Gebühren maximal 2.000 € betragen. Mehr dazu in Telepolis unter dem Titel Open Access: Teuer und neue Monopole.

Hier auch die bibliographischen Angaben zum Paper von Najko Jahn und Marco Tullney:

Jahn N, Tullney M. (2016) A study of institutional spending on open access publication fees in Germany. PeerJ 4:e2323 https://doi.org/10.7717/peerj.2323

 

 

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Open Science in der Soziologie – Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur offenen Wissenschaft und eine Untersuchung ihrer Verbreitung in der Soziologie

Am 18.09. ist meine Dissertation zum Thema „Open Science in der Soziologie – Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur offenen Wissenschaft und eine Untersuchung ihrer Verbreitung in der Soziologie“ erschienen. Sie ist sowohl im Print zu einem Preis von 36,80 € bestellbar (Bestellmöglichkeit beim Verlag Werner Hülsbusch oder via u1_hi67_herb_rgb_72dpi_400px_breitAmazon) als auch im Open Access via Zenodo oder SciDok verfügbar. Dem Verlag will ich für seine Unterstützung und unbürokratische Open-Access-Politik danken und kann ihn Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen.

Die bibliographischen Angaben lauten:

Ulrich Herb (2015). Open Science in der Soziologie: Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur offenen Wissenschaft und eine Untersuchung ihrer Verbreitung in der Soziologie.  Schriften zur Informationswissenschaft; Bd. 67 [Zugleich: Diss., Univ. des Saarlandes, 2015]. Verlag Werner Hülsbusch : Glückstadt. ISBN 978-3-86488-083-4. DOI: 10.5281/zenodo.31234 oder URN: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-62565. Hardcover, Fadenheftung, VIII + 492 S., zahlr. teilw. farb. Abb.
Hier auch der Klappentext:
Open Science, die offene Wissenschaft, zielt auf die möglichst umstandslose Nutzbarkeit und Verfügbarkeit weitgehend aller im Forschungsprozess anfallenden Informationen, in erster Linie von Textpublikationen, Forschungsdaten und Forschungssoftware. Überdies soll sie auch Transparenz in wissenschaftliche Arbeit moderierende Prozesse (wie die Begutachtung bzw. den Review von Textpublikationen) und in die Gewinnung von zur Bewertung von Wissenschaft herangezogenen Parainformationen (Impact-Metriken) bringen. Open-Science-Befürworter versprechen sich hiervon eine effizientere, innovationsfreundlichere und transparentere Wissenschaft, denn offene Informationen können schneller und leichter verbreitet und nachgenutzt sowie überprüft werden als nicht-offene.
Die Arbeit basiert auf einer fachübergreifenden Bestandsaufnahme der Open-Science-Elemente Open Access zu Textpublikationen, Open Access zu Forschungsdaten, Open Access zu Forschungssoftware, Open Review und Open Metrics, die allesamt typischerweise eher in den STM-Fächern (Science, Technology, Medicine) zu finden sind als in den Sozial- oder Geisteswissenschaften. Ausgehend von dieser Synopse widmet sie sich weitergehend den fachinhärenten Spezifika der Soziologie, die gemeinhin als Nachzüglerin der Open Science betrachtet wird, und untersucht empirisch die Prävalenz und Relevanz von Open Access zu Textpublikationen, Open Access zu Forschungsdaten, Open Access zu Forschungssoftware, Open Review und Open Metrics in der Soziologie.

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Open Access Heatmap 2015

Just like last summer I produced an Open Access Heatmap using data provided by the Directory of Open Access Journals (DOAJ). I calculated the number of Open Access Journals per country as listed by the DOAJ (this quite trivial data can be downloaded as a CSV file here). Using this CSV file with the online service CartoDB I produced the following heatmap visualizing the number of Open Access Journals per country. Please note that the map is generated by CartoDB and that CartoDB’s terms of use and terms of service apply. Click on a country to see how many Open Access Journals are published there.

 

 

Cite this article as: Ulrich Herb, Open Access Heatmap 2015, in scinoptica, 2. September 2015, https://www.scinoptica.com/2015/09/open-access-heatmap-2015/.

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